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Reisetagebuch 2019

5. Reisebericht - 31. Januar 2019

5. Reisebericht 31. Januar 2019

Der Regen war nur ein kurzer Segen. Von Tag zu Tag wurde es nun wieder wärmer und heißer. Mittags gilt es dann den Schatten aufzusuchen und sich  so wenig wie möglich zu bewegen. Noch schöpfen wir aus den großen Tonnen an gesammelten Regenwasser, doch all zu lange wird dies nicht mehr ausreichen. Dann wird wieder Regenwasser dazu gekauft. Im nächsten Jahr werden wir versuchen weitere Regenfässer zu kaufen, um unabhängiger von der Trockenzeit zu werden. 

Die Anzahl der Mädchen hat sich doch deutlich reduziert. Etliche besuchen nun die High schule und wohnen dort im Internat. Die Älteren unter ihnen (über 18 Jahre) ist es nicht mehr erlaubt im Waisenhaus zu wohnen. Sie werden wir jedoch weiter begleiten. Nun macht sich der Nachwuchs bemerkbar. Die Jüngste ist gerade einmal zwei Jahre alt und lebt mit ihrer jungen Mutter im Waisenhaus. Wir hören sie spielen, streiten und Spaß miteinander haben. 

Am Samstag luden wir den Bürgermeister, Paul einen Lokalpolitiker und Hebron, Lehrer und unser Nachbar zum Abendessen ins Waisenhaus ein. Das Essen war, wie immer sehr lecker, doch ganz besonders waren sie von den Tanzdarbietungen der Mädchen beeindruckt. Seit drei Jahren erhalten diese nun schon Tanz-, Trommel- und Gesangsunterricht durch Hope Theatre Nairobi. Sie hörten zwar das Trommeln und den Gesang, hatten jedoch keine Ahnung, was da vor sich ging. Sie erlebten selbstbewusste Mädchen. Gerne würden sie diese für öffentliche Aufführungen engagieren, durchaus auch beim Governer. Schauen wir einmal. 

Mit unserer neuen Waisenhausleitung haben wir einen Glücksgriff getan, so sieht es auf jeden Fall aus. Mit ihrem großen Wissen über das kenianische Schulsystem und den exakten Preisen war sie äußerst hilfreich und sparte uns unnötige Ausgaben. Den Kindern gegnüber pflegt sie einen offenen und zugewandten Umgang und lässt doch keinen Zweifel an ihrer Autorität. Es wird viel gelacht.

Das TrainingCenter für die Mädchen, die keine offizielle Ausbildung schaffen würden, nimmt immer mehr Gestalt an. Gestern wurde der Dachstuhl aufgesetzt und die ersten Möbel angeliefert. Das TrainingCenter macht die Besucher neugierig.

Am 25. Januar hielt Dr. Tindi, ehemaliges Patenkind und nun Arzt in unserer Epilepsieklinik, seine Sprechstunde ab. Über 70 Patienten waren gekommen. Zeigt es doch den großen Bedarf. Die Registrierung ist gut vorangekommen und wenn alles klappt (was jedoch selten der Fall ist), kann sie in dieser Woche erteilt werden. Unter den wartenden Patienten befand sich auch Quinter, eine noch junge Frau, mit einer Gehbehinderung. Aufmerksam wurden wir auf sie, da sie wunderschöne, selbstgeflochtene Taschen verkaufte. Schnell war uns klar, diese könnten wir sehr gut in unserem TrainingCenter gebrauchen. Kurze Verhandlungen und bereits drei Tage später gab sie eine Probestunde für unsere Mädchen, mit sichtbarem Erfolg. Die Mädchen lernen nun eigene Taschen herzustellen, um damit einen Beitrag zum Lebensunterhalt leisten zu können. Unser Angebot an Tätigkeiten konnten wir erweitern. Bisher lernten die jungen Damen das Nähen. 

Vergangene Woche gelang uns dann noch der Kauf eines weiteren Grundstücks, welches alle anderen unserer Grundstücke miteinander verbindet. Das freut uns natürlich. Jedoch ein Grundstückskauf in Kenia ist kein Sonntagsspaziergang. Gar vieles gibt es zu beachten. John, der Bürgermeister war uns dabei sehr behilflich. Nun können wir weiteres Gemüse und Obst anbauen und dies nicht nur zum Eigengebrauch. Mittlerweile können wir auch damit in den Verkauf gehen und somit auch beginnen, eigene Einkünfte für das Waisenhaus zu generieren. Die vielen Jahre des Aufbaus und Kaufs von Grundstücken beginnen Früchte zu tragen.

Nun waren fast alle Patenkinder zu Besuch, nur einige wenige kamen nicht. Wir wissen noch nicht warum. In diesem Jahr scheiden einige Kinder aus unserer Unterstützung aus. Einige jüngere Kinder können wir wieder aufnehmen. Auf einem Hausbesuch lernten wir Wendy und ihre Schwester kennen. Im vergangenen Jahr starb ihre Mutter, der Vater ist unbekannt. Sie leben nun bei ihrer Großmutter. Diese wünscht sich, dass wir beide Kinder bei uns im Waisenhaus aufnehmen. Oftmals fehlt zu Hause das Essen. Sie möchte ihre Enkelinnen versorgt wissen, sollte sie einmal sterben.

Auf einem weiteren Hausbesuch trafen wir auf eine alleinerziehende Mutter mit ihren zwei kleinen Söhnen. Ihre Tochter wohnt bei uns im Waisenhaus. Ronaldo und Hillary können nicht in die Schule gehen, da kein Geld für die Schuluniform vorhanden ist. Unglaublich. Natürlich bezahlen wir diese. Ersichtlich wurde jedoch, was Armut ist und wie sie sich äußert. Oftmals ist sie versteckt und auf den ersten Blick nicht erkennbar. Im Gespräch und beim Hausbesuch wird diese dann sichtbar. Im nächsten Jahr werden wir die beiden Jungen und ihre Mutter weiter unterstützen.

Es gäbe noch sehr viel zu berichten, schöne und beeindruckende Begegnungen, doch auch erschütterndes. Morgen geht es nach Nairobi. Nach vier Wochen Kenia mit vielen Begegnungen geht es dann wieder zurück in den deutschen Alltag. Bis dahin grüßen wir Sie ganz herzlich.

Die Reisenden von Kifafa.

4. Reisebericht - 17. Januar 2019

Es war, Sonntagmorgen, als eine der schlechtesten Nebenstraßen von Kenia wieder glattgezogen wurde. Wie eine große Ameise zog die Baumaschine die Straße eben und machte sie nun wieder komfortabel befahrbar. 

Das Waisenhaus ist nun wieder erreichbar, ohne der Gefahr von Achsenbrüchen, Motorstürzen oder umgeknickter Füßen. Die Unterstützung durch die Gemeinde war schnell und verlässlich.

Mittlerweile konnten wir bereits 70 unserer Patenkinder im Waisenhaus empfangen, um mit ihnen ihre schulischen Angelegenheiten zu besprechen. Bereits früh am Morgen sitzt eine große Anzahl von Menschen vor dem Tor des Waisenhauses, mit der Bitte um Hilfe. Immer mehr unserer Patenkinder beenden in diesem  oder in den nächsten Jahren ihre Ausbildung oder Studium. Sie werden sich dann mit sehr guten Voraussetzungen um eine Arbeitsstelle bewerben können. All diese befragten wir, ob sie nicht auch von der empfangenen Unterstützung, in einem gewissen Umfang, etwas an unsere Partnerorganisation, der NGO in Nairobi, zurück bezahlen wollen. Die NGO in Nairobi managt das Waisenhaus in Kendu Bay. Alle  erklären sich bereit, falls sie eine gut bezahlte Arbeitsstelle finden, dies zu tun. Die Idee dahinter ist, dass die Arbeit der NGO unabhängiger von finanziellen Leistungen aus Deutschland werden kann. 

im vergangenen Jahr begannen wir verstärkt “unsere Familien” und andere Bedürftige mit der Gesundheitskarte NHIF auszustatten. Damit ist es ihnen möglich, sich im Krankenhaus kostenlos behandeln zu lassen. Die Rückmeldungen waren deutlich positiv. Der Lebensstress nahm ab und die Gesundheit zu. Die Menschen konnten sich daher intensiver um Einkünfte für ihre Familien kümmern. Da ist z.B. Mama Pamela mit ihren drei Töchtern. Sie bewohnt seit nun 4 Jahren eines unserer Häuschen für alleinerziehende. Sie erkrankte im vergangen Jahr, nutzte die NHIF Karte und konnte als bald wieder ihre Tätigkeit als Friseurin aufnehmen. Mittlerweile verdient sie genügend Geld, um ihre Familie zu versorgen und gar etwas Rücklagen zu bilden. Eine Gesundheitskarte für die ganze Familie kostet 60 Euro im Jahr.

Auch die vor 2 Jahren ausgegebenen Solarleselampen funktionieren weitgehend noch. Die Menschen leiden nun nicht her unter den giftigen Dämpfen ihrer Nyangile Petroleumlampen. Augenentzündungen und Atemwegserkrankungen sind deutlich zurück gegangen. So sammeln wir auch in diesem Jahr einige der Nyangilelampen, im Tausch gegen Solarlampen ein. 

Vergangenen Samstag erhielten wir eine beeindruckende Vorstellung “unserer“ Kinder aus dem Waisenhaus. Seit vier Jahren erhalten sie nun Unterricht von Hope Theatre aus Nairobi in Trommeln, Tanz und Gesang. Die Darbietungen von Groß und klein konnte sich sehen lassen. So werden auch im November einige unsere Kinder gemeinsam mit Hope Theatre auf einem Festival in Nairobi auftreten.

Vergangen Dienstag besuchte uns John, der ehemalig Kanzler, mit einem jüngeren Mädchen im Waisenhaus. Sie saß bei ihm zu Hause, drei Stunden weinend und verzweifelt, da sie nicht weiter auf die Schule gehen kann. Es fehlt ihr das Geld dazu. Sie beendete die Primeryschool mit guten Noten. Doch um auf die weiterführenden Schulen gehen zu können, benötigt die Familie genügend Geld. Auf einem gemeinsamen Hausbesuch mit Petra konnten wir in die ärmlichen Bedingungen einen Einblick nehmen. Wir nahmen Violett als ein Patenkind in unsere Hilfe auf.

Montags reisten Anderson, David und Epilos, Mitglieder der NGO aus Nairobi an. Viele Dinge konnten konstruktiv besprochen und geklärt werden. Doch der wesentlichste Punkt stellte die offizielle Registrierung unsere kleinen Epilepsieambulanz dar. Gemeinsam mit Dr. Tindi, ehemaliges Patenkind und nun leitender Arzt, machen wir uns nun auf den Weg der Registrierung. Drei Jahre “legal\illegaler Ambulanzfuehrung” soll nun, in ein festes Fundament eingefügt werden. Aktuell behandelt Dr. Tindi ca. 180 Epilepsie kranke Menschen aus der Umgebung des Waisenhauses. Wir befinden uns auf einem guten gemeinsamen Weg. 

Der Neubau unseres TrainigCenters nimmt Gestalt an. Das Fundament ist gelegt.

In den vergangenen Tagen hat es immer wieder einmal geregnet. Ein Segen für die Menschen und die Natur. Die Landwirtschaft und der Gemüseanbau im Waisenhaus zeigen erste Früchte. So kann sich das Waisenhaus zunehmend mit Gemüse selbst versorgen und sogar, in Zeiten des “Gemüse-Überflusses”, durch dessen Verkauf, eigenes Einkommen erzielen.

Morgen müssen wir uns von Petra verabschieden. Sie wird früher nach Deutschland zurück fliegen. Es war eine gute gemeinsame Zeit mit ihr hier in Kenia. Wir wünschen ihr guten Flug und eine sichere Ankunft. 

Viele Grüße aus Kendu Bay 

Die Reisenden von Kenia.

3. Reisebericht - Kendu Bay 10. Januar 19

Seit 3 Tagen sind wir im Waisenhaus in Kendu Bay. Etwas Bewegungseingeschränkt zwischen Koffern und Rucksäcken reisten wir im “Taxi” durch halb Kenia, vorbei an fruchtbaren Feldern auf der Höhe von Nairobi, hinunter ins Rift Valley, um dann wieder hinauf zu fahren Richtung Kericho und dessen leuchtend grüne Teeplantagen. Ein Erlebnis für alle.

Nach sieben Stunden fuhren wir auf das Waisenhausgelände. Die Straße zum Waisenhaus verdient durchaus das Prädikat “schlechteste Straße Kenias”. Es wurde ein fröhliches Willkommens und ein kurzer, doch schöner Abend.

Das Waisenhausgelände präsentiert sich in einer unglaublich schönen Weise. Ein frisches Grün des Grases, große und gut bepflanzte Gemüsegärten. Mango und Papaya-Bäume, Bananenstauden und viele andere Bäume vermitteln  ein zufriedenes Wohlbefinden. Hühner, Kühe, Schafe und drei Hunde bereichern das Landleben. Es ist schön wieder da zu sein.

Am nächsten Morgen kamen dann die ersten Patenkinder mit ihren Angehörigen. Wie in jedem Jahr werden die schulischen Dinge besprochen und die Schulgelder bezahlt. Seit diesem Jahr wurden einige gesetzliche Veränderungen wirksam, was auch unsere Arbeit vor Ort betrifft. Bankangelegenheiten werden streng gehandelt und die Waisenhausmädchen müssen mit 18 Jahren das Waisenhaus verlassen.

Am nächsten Tag besucht uns der Bürgermeister. Ein freundschaftliches und konstruktives Treffen. Als ein Punkt sprechen wir die katastrophalen Wegverhältnisse zum Waisenhaus an. Er verspricht Abhilfe. Am nächsten Tag ist er erneut da, diesmal mit Paul, einem Mitarbeiter der örtlichen Regierung. Nach einer kurzen Begehung sollen bereits in 2 Tagen die Planierraupen anrücken.

In diesem Jahr bauen wir ein kleines “Trainings-Center” für die Mädchen, die nicht die weiterführenden Schulen besuchen  oder eine Ausbildung absolvieren können. Bereits am Montag war der Bauleiter Norris zugegen, eine erste Anzahlung und die Baumaterialien wurden angeliefert. Zuvor ein kurzer Anruf bei der örtlichen Baubehörde und dem Architekten. Nach einer Stunde erhielten wir das offizielle OK. Der Architektenplan soll Ende der Woche fertig sein. Mittlerweile wurde mit dem Bau begonnen.

Wir erfahren Wertschätzung und Unterstützung durch die Gemeinde. Die Dinge überschlagen sich beinahe, sei es der Kauf eines weiteren Grundstückes, der Eintrag ins Grundbuch oder auch das Angebot einer Kalkulation und Unterstützung einer funktionierenden Wasserversorgung. Gleichzeitig wird der Besuch des Gouverners “Landrat” zur Sprache gebracht.

Wir sind sprachlos über soviel positive Unterstützung. Doch wir werden sehen! 

Mit unsere neue Waisenhausleiterin Eunice haben wir eine engagierte, kompetente und auch in guter Beziehung zu den Kindern und der Community stehenden Mitarbeiterin gefunden. Gemeinsam regeln wir die oftmals verzwickten schulischen Angelegenheiten der Patenkinder. Und wissen wir einmal nicht weiter, schalten wir, per Telefon, David Ogala aus Nairobi, hinzu. Als Lehrer an der Kenyatta Universität in Nairobi kennt er sich bestens aus.

So ist es eine sehr fruchtbare und offene Zusammenarbeit, die wir  erleben dürfen. Unsere Besucher/Innen fühlen sich in Afrika und im Waisenhaus sehr wohl. Die Tage sind abwechslungsreich und mit interessanten Begegnungen bereichert. Es gäbe noch vieles zu berichten, die Tage sind voll davon. Doch abends genießen wir dann die Ruhe und die Natur.

Aus dem Waisenhaus in Kendu Bay 

grüßt Sie herzlich

die Reisenden von Kifafa

2. Reisebericht direkt aus Nairobi - 05. Januar 2019

Wir sind gut in der Hauptstadt Kenias gelandet. Ein sehr langer Flug lag hinter uns, als wir am Jomo Kenyatta Airport  in Nairobi landeten. Wir wurden bereits erwartet.  Anderson und David vom NGO Vorstand hatten alles organisiert. Wir brauchten nur noch in die Taxis einsteigen, dann fuhren wir in unser Hotel. Alle waren sehr müde.

Am nächsten Morgen lernten wir dann unsere neue Waisenhausleiterin Eunice kennen. Gemeinsam bei einem kleinen Frühstück mit David, Anderson und Eunice tauschten wir über alles aktuelle aus.

Kenia ist seit den Wahlen ruhig geworden. Beide Präsidenten des Landes gaben sic h im August die Hand. Seit dem versuchen sie die Arbeitslosigkeit und die Preissteigerungen in den Griff zu bekommen. Und tatsächlich sind die Lebenshaltungskosten gefallen.

Eunice hat sich in den letzten vier Monaten in die Führung des Waisenhauses eingearbeitet. Sie macht einen engagierten und lebendigen Eindruck. Dies bestätigte sich dann auch, als die ersten Patenkinder ins Hotel kamen. Sie unterstützte uns hilfreich.

Es sind nur noch wenige Patenkinder in Nairobi. Alle besuchen mittlerweile die Highschool oder beginnen nun eine Ausbildung. Es ist schön zu sehen, wie die Begleitungen der letzten Jahre ihre Früchte tragen. Der Tag war angefüllt mit Besuchen und Gesprächen. Petra war mit den Besucher/innen in Nairobi unterwegs. Eine homogene und schöne Gruppe hat sich gefunden. Auch unsere älteren Teilnehmerin mit 78 Jahren, merkt man ihr Alter nicht wirklich an.

Morgen waren wir dann unsere traditionelle Besprechung mit unseren Koordinationspartner im Hotel haben. Hier führen wir dann die ganzen Erfahrungen des vergangenen Jahres zusammen und klären offene Fragen.

Sonntag morgen werden wir uns dann auf den Weg nach Kendu Bay machen. In diesem Jahr probieren wir einmal eine andere Variante des Reisens aus. Es geht mit dem Taxi nach Kendu Bay, zwar etwa teurer, doch bedeutend schneller und bequemer. Das Gepäck geben wir zum Transport durch den Bus einen Tag früher auf. Gepäck und wir werden, wenn alles funktioniert, etwa gleichzeitig in Kendu Bay sein.

Bis dahin grüßen wir Sie ganz herzlich aus Kenia

Die Reisenden von Kifafa

 

 

1. Reisebericht - Die ersten Vorbereitungen laufen 23. Dezember 2018

Wiederum steht die jährliche Reise im Januar nach Kenia kurz bevor. Am 03.Januar 2019 werden wir von Frankfurt aus für vier Wochen nach Süden Richtung Kenia abheben. Diesmal werden wir zu fünft sein. Und alle freuen sich bereits mächtig darauf. 

Unsere älteste Begleiterin ist stolz 78 Jahre alt. Selbstbewusst und mutig möchte Sie sich auf das Abenteuer Afrika einlassen, um auch Ihr dortiges Patenkind zu besuchen. Die beiden anderen Besucher/innen sind gleichfalls sehr gespannt auf Afrika und ihren Aufenthalt im Waisenhaus. Dort in Kendu Bay am Lake Victoria werden wir nicht nur in unserem Gästehaus auf dem Waisenhausgelände wohnen, sondern auch in Mitten einer ganz anderen Kultur. Gespannt sind alle auf die Begegnungen mit den Einheimischen, deren Sitten, Gastfreundschaft, Fröhlichkeit und  auch deren Lebensumständen. In unseren weiteren Berichten werden wir davon schreiben. 

Für Petra und mich heißt es dann auch wieder Freunde  und all die Patenkinder zu treffen, mit ihnen das vergangene Jahr zu resümieren und das kommende Jahr zu planen. Wenn alles so klappt, wie wir es uns vorstellen, werden wir während unseres Aufenthaltes ein weiteres Grundstück für das Waisenhaus erwerben, um dann dort weitere Lebensmittel zur Selbstversorgung anpflanzen zu können. Dank einer großzügigen Spende werden wir ein weiteres Grundstück von Kifafa am Fluss einzäunen, um gleichfalls Lebensmittel anbauen zu können.

Bereits in den vergangenen Jahren haben wir die Erfahrungen gemacht, dass nicht alle Mädchen des Waisenhauses auf die weiterführende Schule gehen oder eine Ausbildung beginnen können. Ihre schulischen Leistungen entsprechen nicht den Anforderungen. Um diesen Mädchen jedoch auch eine Einkommensmöglichkeit zu schaffen, erhalten sie bereits jetzt von einer Näherin Unterricht im Nähen an einer Nähmaschine. Gleichzeitig werden sie in lebenspraktischen Dingen unterrichtet, wie  Kochen, Garten- und Ackerbau sowie der Versorgung von Tieren. Wenn sie wieder zu ihren Verwandten zurückkehren werden, sind sie auf das dortige Leben besser vorbereitet und können zum Familienunterhalt beitragen. 

Das ist der Hintergrund, auf dem wir uns entschlossen haben, im Januar ein kleines AusbildungCentrum im Waisenhaus zu bauen. Einheimische können dann die Mädchen in verschiedenen Tätigkeiten ausbilden. 

So freuen wir uns natürlich darauf, sind aber gespannt, wie alles klappen wird. 

Seit September haben wir erneut eine neue Waisenhausleiterin. Wir kennen sie noch nicht. Eingestellt wurde sie, in Absprache mit uns, durch unsere Partnerorganisation NGO Kifafa Care and Support Child Project. Wir freuen uns auf die Begegnung.

Nun sind die Koffer voll bepackt, die letzten Geschenke einiger Paten an ihre Patenkinder darin untergebracht und alles steht bereit zur Abreise. 

Nun beginnt auch für uns die eigentliche Weihnachtszeit. Ihnen Allen wünschen wir eine schöne, friedliche und besinnliche Zeit. Und dies nicht nur zu Weihnachten.

Freuen würden wir uns sehr, wenn Sie uns auf unserer Reise über unsere Reiseberichte begleiten. Bis im Januar, dann aus Nairobi. 

Das Kifafa Team


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