KIFAFA e.V. seit 1995

Der Verein KIFAFA e.V. wurde 1995 von Doris Wieghorst und sechs weiteren engagierten Frauen aus dem Raum Kehl ins Leben gerufen. Die Gründerinnen waren tief bewegt von der Notlage epilepsiekranker Kinder in Kenia, die durch soziale Ausgrenzung, Stigmatisierung und den fehlenden Zugang zu medizinischer Versorgung in existenzieller Not leben. Ziel des Vereins war von Beginn an, diesen Kindern ein Leben in Würde, Sicherheit und mit Zukunftsperspektiven zu ermöglichen.

Was als kleines Hilfsprojekt begann, entwickelte sich rasch weiter. Aus einem einfachen Waisenhaus wurde ein vielseitiges soziales Zentrum mit Bildungs-, Gesundheits- und Ausbildungsangeboten. Heute – fast drei Jahrzehnte später – ist KIFAFA e.V. eine etablierte Hilfsorganisation, die eng mit lokalen Partnerorganisationen in Kenia zusammenarbeitet. Zahlreiche Projekte ermöglichen nachhaltig eine Verbesserung der Lebenssituation vor Ort bei.

Der Ursprung

Epilepsie ist eine der am meisten missverstandenen Erkrankungen weltweit – besonders jedoch in vielen afrikanischen Ländern, in denen medizinische Versorgung nicht möglich und auch nicht flächendeckend gewährleistet ist. Epilepsie stellt für viele Familien ein Tabuthema dar. Betroffene Menschen werden oft stigmatisiert, aus der Schule  oder dem Arbeitsleben, ausgeschlossen oder gar versteckt. Viele Menschen glauben noch immer, Epilepsie sei ansteckend oder ein Zeichen von Fluch oder Besessenheit.

KIFAFA e.V. setzt sich aktiv für Aufklärung, Akzeptanz und medizinische Versorgung ein. In Zusammenarbeit mit drei Ambulanzen von KAWE (Kenyan Association for the Welfare of Epileptics) in Nairobi und einer eigenen Klinik im Sozialen Zentrum in Kendu Bay, stellen wir Medikamente zur Verfügung und ermöglichen regelmäßige ärztliche Untersuchungen. Durch Informationskampagnen und individuelle Beratung versuchen wir, Vorurteile abzubauen und Integration zu fördern. Damit ermöglichen wir den  betroffenen Kindern und ihren Familien nicht nur gesundheitliche Sicherheit, sondern auch die Teilhabe  am gesellschaftlichen Leben und eine Existenz sichernde Arbeit.

Arbeit in einem Land der Kontraste

Kenia ist ein Land voller Kontraste: Mit seinen eindrucksvollen Landschaften, wilden Nationalparks, der kulturellen Vielfalt von über 40 ethnischen Gruppen und seiner pulsierenden Hauptstadt Nairobi zieht es jedes Jahr Millionen von Touristen an. Doch hinter dieser Schönheit verbergen sich gravierende soziale Herausforderungen.

Ein großer Teil der Bevölkerung lebt in Armut – insbesondere in ländlichen Regionen wie rund um Kendu Bay am Viktoriasee. Viele Familien haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, Gesundheitsversorgung oder ausreichender Ernährung. Die Arbeitslosenquote ist hoch, Bildung bleibt für viele Kinder ein unerreichbarer Luxus. Hinzu kommen die Folgen des Klimawandels, die die Lebensbedingungen in der Region zusätzlich erschweren: Dürreperioden, Ernteausfälle und steigende Lebensmittelpreise verschärfen die ohnehin angespannte Lage.

KIFAFA e.V. setzt genau hier an – mit nachhaltigen, lokalen Projekten, die auf die existenziellen Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt und in einer gemeinsamen partnerschaftlichen Haltung echte Hilfe zur Selbsthilfe bietet.

KIFAFA e.V. setzt sich aktiv für Aufklärung, Akzeptanz und medizinische Versorgung ein. In Zusammenarbeit mit drei Ambulanzen von KAWE (Kenyan Association for the Welfare of Epileptics) in Nairobi und einer eigenen Klinik im Sozialen Zentrum in Kendu Bay, stellen wir Medikamente zur Verfügung und ermöglichen regelmäßige ärztliche Untersuchungen. Durch Informationskampagnen und individuelle Beratung versuchen wir, Vorurteile abzubauen und Integration zu fördern. Damit ermöglichen wir den  betroffenen Kindern und ihren Familien nicht nur gesundheitliche Sicherheit, sondern auch die Teilhabe  am gesellschaftlichen Leben und eine Existenz sichernde Arbeit.

Organisationsstruktur und Statuten

KIFAFA e.V. ist als gemeinnütziger Verein in Deutschland anerkannt und unterliegt strengen satzungsgemäßen Regelungen. Die Vereinsarbeit basiert auf ehrenamtlichem Engagement und wird durch Spenden, Patenschaften und Fördermitgliedschaften finanziert. Der Vorstand arbeitet eng mit einem Netzwerk aus freiwilligen Helferinnen und Helfern zusammen, sowohl in Deutschland als auch in Kenia. Besonders wichtig ist uns die enge Kooperation mit unseren kenianischen Freunden und Kooperationspartnern vor Ort. Entscheidungen können so kulturell, angemessen und nachhaltig wirksam werden. Die Integration in die Gemeinde Kendu Bay ist uns wichtig.

STATUTEN
Die Satzung von KIFAFA e.V. definiert die rechtliche Grundlage und die Ziele unseres Vereins. Sie beschreibt die Struktur der Vereinsorgane, die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie die Grundsätze unserer Projektarbeit. Die Satzung kann auf Anfrage gerne eingesehen oder zugesandt werden.

mail@kifafa