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Reisetagebuch 2020

3. Reisebericht vom 13.01.2019


Mittlerweile sind wir schon eine Woche im Waisenhaus in Kendu Bay. Die Reise mit dem Bus von Nairobi nach Kendu Bay war wie immer lang, jedoch abwechslungsreich und voller Eindrücke, insbesondere für unsere Gäste im Waisenhaus. Über 500 km fuhren wir durch die verschiedenen Landschaften Kenias. Das letzte Stück von Kendu Bay ins Waisenhaus legten wir mit den Piki Pikis, den Motorradtaxis zurück. Ein schönes Erlebnis. Die Begrüßung war wie in jedem Jahr herzlich und am Abend gab es Willkommen-Tänze unserer Mädchen. Doch danach plumpsten alle tot müde ins Bett. Das Waisenhaus präsentiert sich uns in einem wunderbaren Zustand. Obwohl Januar eigentlich Trockenzeit ist, regnet es in der Nacht fast täglich. So grünt und blüht das Waisenhausgelände. Im vergangenen Jahr erstanden wir ein weiteres Grundstück. Unsere beiden Gärtner haben ein kleines Wunder vollbracht. Sie legten eine weiteren wunderbaren Gemüse- und Obstgarten mit Papaya, Paprika, Spinat, Zwiebeln und Kürbissen an. Dies ist nun auch ausreichend, um nun auch Gemüse und Obst zu verkaufen, um ein eigenes Einkommen erzielen zu können.
Am nächsten Morgen kamen dann bereits die ersten Patenkinder, von außerhalb des Waisenhauses. Wie immer gab es viel zu berichten, die Schulgebühren zu bezahlen und das kommende Jahr zu planen.

In diesem Jahr werden etliche “Patenkinder” aus unserer Hilfe ausscheiden. Darunter auch 3 Studentinnen von Universitäten. Alle schlossen mit sehr guten Ergebnissen ab, sodass es kein größeres Problem sein sollte, einen Arbeitsplatz zu finden. Sie können dann ihre eigenen Familien unterstützen. Einige von ihnen möchten auch etwas von der erhaltenen Hilfe zurückgeben und ein Patenkind von KIFAFA unterstützen.

Am Dienstag erhielten wir dann Besuch vom Bürgermeister. Er kam, um uns zu begrüßen. Im vergangenen Jahr einen “Ausbildungskurs” zur Näherin und zum Korbflechten in unserem neuen Trainingscenter im Waisenhaus. Sie können nun einen eigenen Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt leisten. Sie werden dann auch aus unserer Hilfe ausscheiden.

Bereits in der vergangenen Woche unternahmen wir etliche Hausbesuche. Nur wenn wir die Verhältnisse vor Ort kennen, wissen wir auch, welche Unterstützung notwendig erscheint. Für unsere Besucherinnen stellte dies eine eindrückliche Erfahrung dar, um mit den Menschen und ihren Lebensverhältnissen in Kontakt zu treten. Wanderungen, Ausflüge mit Einheimischen, Kirchenbesuche und Schulbesuche boten weitere Gelegenheiten, die Landschaft, deren Bewohner und ihre Lebensgewohnheiten kennenzulernen. Es ist eine lebendige Besuchergruppe, die vom ersten Tag an sich interessiert und offen zeigte und schnell in guten Kontakt kamen. Gemeinsame Mittag- und Abendessen mit den Kindern bringen jede Menge Spaß.

Und da ist Mitchell. Sie ist herzkrank und sollte bereits im vergangenen Jahr operiert werden. Ein Spendenaufruf in der örtlichen Presse, in Deutschland, brachte eine großartige Summe zusammen. Doch der angesetzte Operationstermin konnte nicht stattfinden, da wohl anderen herzkranken Kindern der Vorzug gegeben werden musste. Das subventionierte Operationsprogramm wurde beendet. Auf der weiteren Planung ist eine Operation im Frühjahr. Mitchell wird mittlerweile medizinisch versorgt. Um die Zeit vor und nach der Operation sicher gestalten zu können, werden wir Mitchell im Waisenhaus aufnehmen. Doch hier gehen die Uhren anders. So warten wir darauf, wann und wie alles stattfinden kann.

Mit unserer Waisenhausleiterin Eunice haben eine kompetente und kooperative Leiterin. Dinge können ganz schnell organisiert werden. Die Besucher fühlen sich sehr wohl und genießen die vielfältigen Aktivitäten. Morgen werden einige Besucherinnen zu einer 3 tägigen Safari aufbrechen. Hier wird es dann mit dem Besuch der Patenkinder weitergehen.

Sommerliche Grüße aus dem Waisenhaus aus Kendu Bay von der KIFAFA-Reisegruppe.


2. Reisebericht aus Nairobi - 06.01.2020

In diesem Jahr dauerte die Reise besonders lange. Mit 2 Stunden Verspätung landeten wir auf dem Jomo Kenyatta Flughafen in Nairobi. Doch unsere Geduld sollte weiter strapaziert werden. Zum ersten Mal während unseren Reisen nach Kenia kamen nicht alle Koffer an. Vier Stück fehlten. Nach Abklärung mit der Fluggesellschaft, konnten wir dann, von den Mitgliedern der NGO Nairobi, abgeholt und ins Hotel gebracht werden. Spät in der Nacht fielen wir in die Betten.


Ein sommerlicher Tag mit einem schönen Frühstück begrüßte uns auf der Hotelterrasse. Es sind nur noch ganz wenige Patenkinder, die wir in Nairobi bereuen und die ersten waren schon da. Da ist Kevin mit seiner Schwester Ann und ihrer Mutter. Kevin befindet sich im zweiten Lehrjahr zu Elektriker, während Ann ein kleines Friseurgeschäft mit Hair & Nail & Beauty betreibt. Dieses hatte sie im vergangenen Jahr eröffnet. Mittlerweile kann sie die Miete für das Geschäft sowie ihren Lebensunterhalt davon bestreiten. Doch ganz besonders wichtig ist es, dass sie sich selbst krankenversichern kann. Sie erhielt noch eine weitere “Finanzspritze” und scheidet nun aus unsere Hilfe aus. Ann wohnt mit ihrer Familie in dem Slum Mathare. Sie haben nun eine gute Perspektive.

Während Joachim die Patenkinder empfing, war die Kifafagruppe mit Petra in Nairobi unterwegs. Neben dem Besuch des Aboretums stand am Samstag der Besuch auf dem Massaimarkt auf dem Programm. Das ist immer wieder eindrucksvoll. Hier kann man den Spaß am aktiven Handeln erlernen. Nachmittags fand dann unser formelles Treffen mit unseren Partner-Organisationen aus Kenia statt. Wichtige Themen dabei, die Einführung des Mindestlohnes und dessen Auswirkungen auf das Waisenhaus und dessen Struktur. Weiterer Punkte war auch die weitere Gestaltung mit Hope Theatre Nairobi und KAWE. Es war wiedereinmal ein ausfüllender Tag. Mittlerweile waren 3 der 4 Koffer wieder aufgetaucht und ins Hotel gebracht worden. Nach dem letzten Koffer wird bei Kenya Airways noch gesucht.

Nun freuen wir uns jedoch auch alle, dass wir uns am Sonntagmorgen mit dem Bus auf die Reise nach Kendu Bay in Waisenhaus machen. 

 

Viele liebe Grüße von den Reisenden von Kifafa

KIFAFA Kenia-Reise 2020

Vor der Reise

Die meisten Koffer sind gepackt, alles so weit organisiert, dass wir am 2. Januar 2020 morgens um 6.50 von Frankfurt über Paris nach Nairobi starten können.

In diesem Jahr reisen wir zu siebt. Die Vorfreude ist groß. Drei unserer Begleiterinnen / Begleiter werden zum ersten Mal Kenia und das Waisenhaus besuchen. Die beiden anderen Frauen waren schon einmal dort und freuen sich, erneut Gast im Waisenhaus zu sein.

Die politische Lage in Kenia kann man als ruhig beschreiben. Es sind keine Wahlen in Sichtweite.

Allein die ökonomische Situation in Kenia hat sich sehr verschlechtert. Firmen machen pleite, Menschen werden arbeitslos. Die ausufernde Korruption trägt dazu bei. So werden wir gespannt sein, was uns erwarten wird.

 Wie in jedem Jahr werden wir alle unsere Patenkinder sehen und mit ihnen das vergangene Jahr besprechen und das kommende Jahr planen. Auch im Waisenhaus in Kendu Bay wird es einiges zu besprechen geben. Im Mittelpunkt stehen dabei die notwendigen Anpassungen der Löhne unserer Arbeiter an einen eingeführten Mindestlohn. Auch werden wir Mitschell treffen, das fünfjährige herzkranke Mädchen. Eigentlich sollte es im November operiert werden (herzlichen Dank an alle, die für diese Operation so großartig gespendet haben), doch dann fiel Mitschell von einem Tag auf den anderen aus dem subventionierten Operationsprogramm in Kenia. Eine Woche lang hatten sie und ihre Mutter in Nairobi verbracht und täglich auf die Operation gewartet.

Nun werden wir mit unserer Partnerorganisation über eine baldige Alternative sprechen.

Wir sind natürlich auch gespannt darauf, wie das Waisenhaus sich nach einem Jahr unter der neuen Waisenhausleitung Eunice entwickelt hat.

So werden uns etliche Themen auf unserer vierwöchigen Reise nach und durch Kenia begleiten.

Wiederum fand sich eine schöne, lebendige und homogene Reisegruppe zusammen. Gemeinsam freuen wir uns auf die kommende Reise.