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Reisetagebuch 2021

10.Februar 2021

Es hat alles gut geklappt!

Am 4. Januar wurden in Kenia wieder alle Schulen geöffnet. Einzelne Klassen, die vor den Prüfungen stehen, hatten schon im Oktober 2020 geöffnet. Fast alle Patenkinder von Kifafa kamen im Januar in unser Waisenhaus, um die notwendige Hilfe zu erhalten, damit sie auch wieder in die Schule gehen können.

Seit März 2020 bis Ende Dezember 2020 waren die Schulen geschlossen. Daraus resultierend verschiebt sich der kenianische Schulkalender. Das Schuljahr 2020 endet somit im Juli 2021. Das Schuljahr 2021 wird dann von August 21 bis März 22 gehen. Das bringt eine Vielzahl an unterschiedlicher Handhabung der einzelnen Schultypen mit sich. Doch grundsätzlich musste für das Schuljahr 2021 keine Schulgebühren mehr bezahlt werden.

Gemeinsam mit der Waisenhausleiterin Eunice und David, einem Mitglied der NGO, unserer Partnerorganisation in Nairobi, schafften wir es, dass alle das Schuljahr 2ß2ß beenden können. Das Internet machte diese enge Kooperation möglich. Besonders wichtig war es uns jedoch, dass alle Patenkinder und ihre Familien weiterhin krankenversichert sind. Wer nicht krankenversichert ist, kann sich nicht kostenlos im Krankenhaus behandeln lassen. Und dafür fehlt den meisten Menschen die finanzielle Möglichkeit.

Während des Lockdowns waren fast alle Kinder zu Hause, halfen im Haushalt, auf dem Feld und hüteten die Tiere. Einige Studierende an den Universitäten lernten im Onlineschooling. Die Lebensmittelpreise im vergangenen Jahr stiegen an, was für viele bedeutete, dass sie weniger zu essen hatten und sich schwer taten, sich mit den Notwendigkeiten des Alltags zu versorgen. Hunger war durch aus ein Thema.

Auch das Waisenhaus konnte wieder am 4. Januar eröffnen. Die Mädchen kamen zurück, um dann von hier aus wieder in die Schulen zu gehen. Alle sind dünner geworden und freuten sich wieder da zu sein. Während der langen Zeit zu Hause oder bei Verwandten konnten wir die Mädchen und deren Familien mit regelmäßigen Maislieferungen unterstützen.

Auch das Essensprogramm konnte wieder beginnen. Schon am nächsten Tag kamen wieder 40 Kinder zum kostenlosen Mittagessen. Hygiene und das Maskentragen stellt auch in Kenia eine wichtige Maßnahme gegen die Ausbreitung des Virus dar. Mittlerweile scheint sich die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, so dass die Menschen allmählich wieder an die bekannte Normalität heran geführt werden. Es bestehen jedoch nach wie vor etliche Einschränkungen.

Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir diese außergewöhnliche Situation gemeinsam so gut bewältigen konnten.

Als ein ganz besonderes Projekt in diesem Jahr war der Aufbau einer Baumschule im Waisenhaus geplant. In Zusammenarbeit mit einem örtlichen Baumwart sollen Baumsetzlinge herangezogen werden. Setzlinge von Schattenbäumen und auch Obstbäumen. Diese werden dann an die Familien der Patenkinder, den Nachbarn und auch Schulen verschenkt. Das Pflanzen der Bäume soll zum einen dem Hunger und den Auswirkungen des spürbaren Klimawandels entgegenwirken. Ein hoffungsvolles Projekt, dass gut angelaufen ist.

So planen wir dann im Juli nach Kenia zu reisen, wenn es die Umstände denn zu lassen. Ansonsten konnten wir im Januar gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Waisenhausleitung und der NGO sammeln, so dass auch die weitere Versorgung und Finanzierung der Patenkinder von Kifafa für das nächste Schuljahr sicher gestellt werden kann.

Ihnen allen eine gute Zeit