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Reisetagebuch Juli 2021

1. Reisebericht Juli 2021

In diesem Jahr fliegen wir am 9. Juli nach Kenia. Die Coroapandemie macht es nötig.

Auch in Kenia hinterlässt der Virus seine deutlichen Spuren. Im März 2020 fand der erste Lockdown wegen des Virus in Kenia statt. Schulen, Waisenhäuser, Firmen und Geschäfte mussten schließen. Über die folgenden Monate hinweg fanden immer wieder  vorsichtige Lockerungen statt.
Besonders betroffen waren die Großstädte und da insbesondere die Slums in Nairobi. Mit dem Virus kam auch der Hunger für viele Menschen, denn viele leben von dem, was sie an einem Tag verdienen.
Auch das Waisenhaus in Kendu Bay wurde geschlossen. Alle Kinder zu Verwandten, Elternteile oder Großeltern geschickt. Nur ein Mädchen verblieb im Waisenhaus.
Mit regelmäßigen Maislieferungen versuchten wir die Familien mit Nahrungsmittel zu unterstützen. Dann endlich im Dezember konnten die Mädchen zuerst ins Waisenhaus und dann im Januar 2020 wieder in die Schulen gehen.


Eigentlich reisen wir immer im Januar nach Kenia. Allein durch die Pandemie verschob sich jedoch der Schulkalender der Kinder. Gleichwohl erschien uns das gesundheitliche Risiko zu groß.
In enger Zusammenarbeit mit der Waisenhausleiterin sowie der NGO vor Ort gelang es uns, via Internet, alle Patenfamilien kranken zu versichern sowie die nötigsten Dinge für die Schule zu bezahlen.  Nun endet das Schuljahr 2020 offiziell am 16. Juli. Die meisten Schüler/innen haben dann nur eine Woche frei, denn beginnt bereits das Schuljahr 2021. Und mit dem Beginn des Schuljahres müssen die Schulgebühren sowie die notwendigen Schulutensilien bezahlt werden.

Mittlerweile ist jedoch auch die Deltavariante des Virus in Kenia angekommen und verstärkt die Infektionen. Nun sind auch ländliche Gebiete betroffen, so auch die Provinz Nyanza, wo das Waisenhaus in Kendu Bay liegt. Es wird von überforderten Krankenhäusern berichtet. Nach wie vor gelten strenge Coronaregeln, wie das nächtliche Ausgangsverbot. In diesem Jahr werden nur Petra und ich nach Kenia fliegen, um alle unsere Patenkinder zu sehen und die Schulgebühren zu bezahlen.
Gleichzeitig ist auch einiges im Waisenhaus geschehen. 10 000 l Wassertonnen wurden gekauft, die Regenrinnen an allen Gebäuden erneuert und dann angeschlossen, um das Regenwasser aufzufangen.
Doch ganz besonders sind wir auf das Baumschulprojekt gespannt, dass wir gemeinsam mit den Mitarbeitern des Waisenhauses und den Verantwortlichen der NGO realisieren konnten.
Die Idee ist, dass Kifafa kostenlos junge Bäumchen heranzieht, um diese dann an Nachbarn, Schulen, Krankenhäuser, Kirchen zu verschenken. Schatten- und Obstbäume. Dies soll einen Beitrag gegen den Hunger leisten und durch eine Aufforstung die Erde beschatten und gegen die Bodenerosion wirken.
Und letztendlich freuen wir uns einfach darauf, alle wieder sehen zu können.

Begleiten Sie uns auf unserer, diesmal kurzen dreiwöchigen Reise, auf unserer Homepage - „Reiseberichte“. Wir werden versuchen wöchentlich einen Bericht zu veröffentlichen.

Es grüßt Sie herzlich Petra und Joachim von Kifafa.