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Reisetagebuch 2023

1. Reisebereicht vom 05.01.2023

Es ist einmal wieder soweit. Der Abflug nach Kenia steht kurz bevor. Die Koffer sind gepackt und alle Vorbereitungen für den Aufenthalt wurden abgeschlossen.

Nach zwei Jahren Pandemie bedingten Ausnahmezustand freuen wir uns darauf wieder, weitgehend unproblematisch nach Kenia fliegen zu können.

Wir, dass ist eine kleine Reisegruppe von neuen Mitgliedern. So viele waren wir noch nie. Doch im Vorfeld konnten sich alle kennen lernen, so dass es eine gute Zeit mit einander in Kenia werden wird.

Das Interesse mit uns (oder auch ohne uns!) nach Kenia zu reisen und Gast zu sein im Gästehaus in unserem Waisenhaus vermerkt eine steigende Beliebtheitskurve. Das Interesse der Besucher und Besucherinnen liegt auf dem Kennenlernen und der Begegnung einer ganz anderen Kultur und deren Menschen sowie auch touristischen Zielen, wie eine Safari oder die Besteigung des Mount Kenias.

Die politische Lage hat sich, seit den Präsidentschaftswahlen im August verändert. Präsident ist nun  ein Herr Ruto, der durchaus Auffälligkeiten in seiner Biographie aufweist. Wir sind gespannt.

Nach dem, auch in Kenia, der Pandemie zunehmend die Luft ausgeht, normalisiert sich der Alltag in Kenia, soweit die möglich ist.

Denn durch den Ukrainekrieg und den damit einhergehenden Preisanstieg insbesondere für Lebensmittel, breitet sich Hunger und Arbeitslosigkeit auch in Kenia aus. In manchen Gebieten sorgen die Auswirkungen des Klimawandels und des Ukrainekrieges für eine beginnende Hungersnot.

Noch unter der alten Regierung wurde ein neues Pflegegesetz verabschiedet. Darin wird explizit bestimmt, dass kenianische Kinder vorwiegend in deren Familien groß werden und nur in Ausnahmefällen in Waisenhäusern leben sollen. Ausländische Organisationen sollen nun den Fokus auf die Unterstützung der Familien legen. An sich eine gute Entscheidung, doch wie das umgesetzt werden soll, bleibt fraglich. Eigentlich ist es Aufgabe des Staates dafür zu sorgen, dass die geeigneten Lebensbedingungen geschaffen werden. Doch davon ist Kenia weit entfernt. Nach wie vor bestimmt die Korruption das Leben und die Politik in dem Land.

Von dieser Entscheidung ist auch Kifafa e.V. betroffen. So wird es großen Diskussionsbedarf mit unserer Partnerorganisation in Nairobi, um die notwendigen konzeptionellen Veränderungen geben.

Doch eines ist gewiss, dass das Waisenhaus in ihrer bisherigen Form, so nicht bestehen bleiben kann. Eine Alternative wäre die Unterstützung von alleinerziehenden Frauen im Lebensstress.

Das bisherige Waisenhaus wird in ein soziales Zentrum Waisenhaus sich wandeln, in dem verschiedene Angebote gemacht, wie Essensprogramm, Epilepsieambulanz, Besucherprogramm, TrainingCenter, Baumschule, Permakultur und Gemüseanbau sowie die Unterstützung von Kindern und deren Familien.

Insbesondere auf die Baumschule und den Gemüseanbau unter Permakulturaspekten freuen wir uns. Um die 20 000 Baumsetzlinge konnten in den vergangenen Jahren an Nachbarn, Schulen, Kirchen, Mitarbeiter usw. kostenlos ausgegeben werden. Sie sollen dazu beitragen, den lokalen Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen.

In wenigen Tagen geht es los. Kwaheri Germany – Jambo Kenia.